Simbawe lehnt US Gesundheitsdeal über 350 Millionen Dollar ab

Simbabwe hat einen vorgeschlagenen Gesundheitsfinanzierungsvertrag im Wert von 350 Millionen US-Dollar mit den Vereinigten Staaten abgelehnt, nachdem Präsident Emmerson Mnangagwa die Verhandlungen eingestellt hat. Die Regierung in Harare bezeichnete das Abkommen als potenziell gefährdend für die nationale Souveränität.
Das Memorandum of Understanding, das von Washington als Grundlage für zukünftige Gesundheitsbeihilfen im Rahmen der America First Global Health Strategy vorgestellt wurde, stieß bei den Beamten in Simbabwe auf Widerstand. Sie führten an, dass mehrere Bestimmungen des Abkommens nicht akzeptabel seien.
Ein zentrales Anliegen war die Anfrage der USA nach unmittelbarem Zugang zu Zimbabwes Gesundheitsdaten über einen bestimmten Zeitraum. Diese Forderung wurde von Harare als überzogen und als Eingriff in die nationale Souveränität angesehen. Zudem haben die Vereinigten Staaten um Zugang zu Zimbabwes wertvollen Mineralressourcen gebeten, was die Einwände der Regierung zusätzlich verstärkte.
Zimbabwische Offizielle argumentieren, dass die Schaffung eines bilateralen Gesundheitsrahmens mit Washington den Verpflichtungen des Landes zur multilateralen Zusammenarbeit entgegenstehen würde, insbesondere nach dem Rückzug der USA aus der Weltgesundheitsorganisation während der Trump-Administration. Ein solcher bilateraler Mechanismus würde in den Augen Harare Washingtons Abkehr vom globalen Gesundheitssystem legitimieren.
Trotz der Ablehnung durch Simbabwe gewinnen die diplomatischen Initiativen der USA im Gesundheitsbereich in anderen afrikanischen Ländern zunehmend an Zulauf. Berichten zufolge haben mindestens 14 Länder ähnliche Vereinbarungen im Rahmen des neuen Systems unterzeichnet.
Die Ablehnung des Gesundheitsdeals findet im Zusammenhang mit umfangreichen Kürzungen der US-Auslandsbeihilfen statt, die auch die Gesundheitsprogramme in Simbabwe betreffen.
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