Äthiopien verkündet Ende des Marburg-Ausbruchs mit neun Toten

Äthiopien hat offiziell das Ende seines ersten Marburg-Virus-Ausbruchs erklärt, nachdem in den letzten 42 aufeinanderfolgenden Tagen keine neuen bestätigten Fälle gemeldet wurden. Diese positive Nachricht wurde von der Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, verkündet.
Der Ausbruch, der im November in der südlichen Region des Landes begann, führte zu insgesamt 14 bestätigten Fällen und bedauerlicherweise zu neun Todesfällen.
Mekdes Daba Feyssa, die Gesundheitsministerin Äthiopiens, betonte, dass die rasche Eindämmung des Ausbruchs ein Zeichen für starke nationale Führung und effektive Koordination ist. Auch das Engagement der Gesundheitskräfte und der Gemeinschaften wurde hervorgehoben.
Die WHO lobte die schnelle Reaktion der äthiopischen Behörden und stellte fest, dass elementare Maßnahmen wie die aktive Fallermittlung, die Kontaktüberwachung und die Beteiligung der Bevölkerung entscheidend für den Erfolg bei der Eindämmung der Virusübertragung waren.
Trotz des Erfolgs sind die Gesundheitsbehörden weiterhin vorsichtig und betonen die Notwendigkeit, wachsam zu bleiben, um mögliche zukünftige Ausbrüche zu verhindern.
Marburg ist ein seltener und äußerst gefährlicher Virus, der dem Ebola-Virus ähnelt und zu schweren Symptomen wie Fieber, Erbrechen, Durchfall und Blutungen führt. Gegenwärtig existiert kein lizenziertes Impfmittel oder spezifische Behandlungsmethoden.
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