Chinas 2025: Rekordhitze und gemischte Chancen für Erneuerbare Energien

Veröffentlicht am Jan. 31, 2026.
Chinas 2025: Rekordhitze und gemischte Chancen für Erneuerbare Energien

Im Jahr 2025 erlebte China Rekordhitze und extreme Wetterereignisse, wie aus zwei kürzlich veröffentlichten Berichten der meteorologischen Behörden des Landes hervorgeht. Diese Berichte vermelden gemischte Perspektiven für die Entwicklung der erneuerbaren Energien, was die Sorgen über die Klimazukunft des Landes verstärkt.

Der jährliche Klimabericht belegt, dass 2025 das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war, wobei die Durchschnittstemperaturen auf ein Niveau anstiegen, das mit dem vorangegangenen Jahr vergleichbar ist. Die Bewohner des Landes erlebten dabei nicht nur rekordverdächtige Temperaturen, sondern auch überdurchschnittliche Niederschläge sowie schwere Überschwemmungen, insbesondere in den nördlichen Regionen während der Hauptmonsunzeit.

Gao Rong, der stellvertretende Direktor des Nationalen Klimazentrums, äußerte sich zu den alarmierenden klimatischen Entwicklungen und stellte fest, dass extreme Wetterereignisse immer häufiger auftreten. Dazu zählen auch die historischen Niederschläge in Nordchina und die außergewöhnlichen Herbstregenfälle in Westchina. Bei einer Pressekonferenz in Peking betonte Gao, dass das Jahr durch signifikante warm-feuchte Merkmale gekennzeichnet war.

Das Wind- und Solarenergie-Ressourcenbulletin, das ebenfalls vorgestellt wurde, zeigt, dass es im Jahr 2025 normale Windenergiebedingungen gab, während die Solarenergie-Ressourcen unter dem Durchschnitt lagen. Dies hat möglicherweise erhebliche Auswirkungen auf Chinas Bestrebungen, seine Energiegewinnung auf erneuerbare Quellen auszurichten.

Shen Yanbo, der Chefwissenschaftler der China Meteorologischen Verwaltung, stellte fest, dass die Windressourcen im gesamten Land stabil blieben, mit besonders günstigen Bedingungen in Nordchina, Nordostchina sowie im Qinghai-Xizang-Plateau. Diese Regionen bieten eine vielversprechende Grundlage für die Windkraftproduktion.

Im Gegensatz dazu berichtete das Bulletin von einem Rückgang der Solarenergie-Ressourcen, der die jährliche horizontale Solarstrahlung in China auf ein unterdurchschnittliches Niveau reduzierte. Diese Erkenntnisse dürften Auswirkungen auf die zukünftige Entwicklung von Solarprojekten in verschiedenen Regionen des Landes haben.

Dennoch hebt Shen hervor, dass das Qinghai-Xizang-Plateau, die westliche Innere Mongolei und östliche Teile von Xinjiang nach wie vor als die reichhaltigsten Zonen für Sonnenstrahlung gelten. Es gibt weiterhin viele Regionen in China, die für die Solarenergieproduktion geeignet sind, wobei das Sichuanbecken eine Ausnahme darstellt.

Die veröffentlichten Bulletins bieten wertvolle Informationen für die Planung im Energiesektor, die operative Bewertung und die Forschung zum Klimawandel. Energiebehörden, Kraftwerksunternehmen und Forschungseinrichtungen nutzen diese Daten, um die Erzeugung erneuerbarer Energien in China zu bewerten und den Übergang zu einer grüneren Energiezukunft zu unterstützen.

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