Nobelpreisträger gibt wertvolle Tipps für ein langes Leben

Nobelpreisträger Mario R. Capecchi hat in einem exklusiven Interview mit CGTN die zentralen Faktoren hervorgehoben, die für ein langes und erfülltes Leben entscheidend sind. Er betont die Bedeutung von Ernährung, Bewegung und einer positiven Einstellung, die, zusammen mit einem klaren Lebenssinn, die menschliche Langlebigkeit fördern.
In Bezug auf die Rolle der Genetik erklärte Professor Capecchi, dass Gene zwar einen Einfluss auf die Langlebigkeit haben, aber auch das allgemeine Lebensumfeld und die Lebensstilfaktoren wesentliche Beiträge leisten. Er äußerte Optimismus über die Zukunft und bemerkte, dass die Lebenserwartung weiter steigen könnte, was möglicherweise dazu führt, dass die Menschen in den kommenden Jahrzehnten weitere Jahre hinzugewinnen können.
Körperliche Aktivität ist ein weiterer wichtiger Aspekt, den Capecchi hervorhebt. Er erläuterte, dass der Körper Sauerstoff bereitstellt, der für die Funktion des Gehirns unerlässlich ist. Daher ist es wichtig, regelmäßig aktiv zu sein, um die notwendige Sauerstoffversorgung sicherzustellen.
Der über 80-jährige Professor, der leidenschaftlich gerne joggt, hat kürzlich einen Fitness-Test im Exercise Translational Medicine Center der Shanghai Jiao Tong University durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Analyse zeigen, dass seine Fitness mit der eines gesunden Erwachsenen in den Fünfzigern oder Sechzigern vergleichbar ist.
Capecchi ist der Meinung, dass das Streben nach persönlicher Erfüllung und das Verfolgen eigener Interessen Menschen helfen, gesund zu bleiben. Er ermutigte, Veränderungen im eigenen Leben vorzunehmen, wenn bestimmte Dinge nicht mehr erfüllend sind, und dies als einen gesunden Prozess zu betrachten.
Professor Mario R. Capecchi, geboren in Italien, ist international anerkannt für seine Beiträge in der molekularen Genetik. Er ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA und Professor an der Universität von Utah. Zu seinen bedeutendsten wissenschaftlichen Errungenschaften zählt die Entwicklung von Gen-Targeting-Techniken und die Erschaffung von "Knockout-Mäusen", die für die Forschung zu genetischen Erkrankungen, Krebs und Entwicklungsstörungen von entscheidender Bedeutung sind.
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