China bezeichnet COP30-Abkommen als Signal für globalen grünen Übergang

Die 30. UN-Klimakonferenz (COP30) fand in Belém, Brasilien, statt und endete nach längeren Verhandlungen mit einem wegweisenden Abkommen. Dieses Abkommen sendet ein starkes Signal für globale Klimaschutzmaßnahmen und die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit, insbesondere in Zeiten wachsender geopolitischer Spannungen und zunehmender Klimarisiken.
Li Gao, der Leiter der chinesischen Delegation und Vize-Minister für Ökologie und Umwelt, betonte in einem Interview nach der Plenarsitzung, dass die Konferenz bedeutende Ergebnisse hervorgebracht hat. Die herausragendste Errungenschaft ist die umfassende Vereinbarung mit dem Titel 'Global Mutirao: Die Menschheit in einer globalen Mobilisierung gegen den Klimawandel vereinen'.
Li erklärte, dass es außergewöhnlich schwierig war, ein solches Abkommen zu erreichen, und verwies auf die aktuellen geopolitischen Spannungen, Unilateralismus und den früheren Austritt der USA aus dem Pariser Abkommen. Die Annahme des Abkommens verdeutlicht den starken politischen Willen aller beteiligten Parteien, gemeinsam auf die Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren.
Die chinesische Delegation hat aktiv an nahezu 100 Tagesordnungspunkten der Konferenz teilgenommen und eine konstruktive und lösungsorientierte Rolle eingenommen. Li erläuterte, dass der Ausdruck 'darum bemühen, besser zu werden' während der Gespräche häufig erwähnt wurde, was einen Wandel in Chinas Politikethos hin zu einer gemeinsamen Ausrichtung auf globales Handeln zeigt.
Der China-Pavillon bei COP30 erwies sich als einer der beliebtesten nationalen Pavillons, der als Plattform für die Präsentation der Klimaschutzmaßnahmen Chinas diente. Darüber hinaus wurde der Austausch mit anderen Ländern gefördert und der Verhandlungsprozess durch Dialog und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.
Während der gesamten Konferenz führte China umfassende bilaterale Konsultationen durch, um das gegenseitige Verständnis zu fördern und die Verhandlungen voranzubringen. Li kündigte an, dass China sich als ein fester Verteidiger des Multilateralismus und aktiver Teilnehmer an der globalen Zusammenarbeit verstehen wird.
Li betonte auch, dass die Ergebnisse der COP30 ein starkes politisches Signal darstellen, welches verdeutlicht, dass der globale grüne und kohlenstoffarme Übergang unumkehrbar ist. Multilateralismus sei unerlässlich, ebenso wie eine enge internationale Kooperation in den nächsten Jahren.
Er wies darauf hin, dass unter schwierigen Bedingungen die Konferenz erfolgreich die Umsetzung des Pariser Abkommens für die nächsten zehn Jahre vorantreiben konnte. Dies bezeichnete Li als einen bedeutenden Erfolg in der Geschichte der globalen Klimagovernance.
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