Chinas neues Luftqualitätsmodell verbessert Schadstoffprognosen

Chinesische Forscher haben ein neues Modell zur Luftqualitätsmessung entwickelt, das eine genauere Simulation von zwei wichtigen Schadstoffen ermöglicht: feinen Partikeln und bodennahem Ozon.
Das Emission and Atmospheric Processes Integrated and Coupled Community Model, kurz EPICC, bietet ein verfeinertes Werkzeug zum Verständnis und zur Bewältigung komplexer Herausforderungen der Luftverschmutzung, insbesondere in sich schnell entwickelnden Regionen.
Diese Initiative verfolgt einen kollaborativen Ansatz, anders als frühere Modelle zur Luftqualitätsbewertung, die typischerweise von einzelnen Forschern oder kleinen Gruppen entwickelt wurden. Wissenschaftler bildeten die EPICC Model Working Group, die aus einer großen Anzahl von Forschern von verschiedenen Institutionen besteht, darunter maßgebliche akademische Einrichtungen.
Luftqualitätsmodelle spielen eine entscheidende Rolle beim Studium der Entstehung, des Transports und der Transformation von Schadstoffen in der unteren Atmosphäre und unterstützen die Entwicklung effektiver Strategien zur Schadstoffkontrolle. Historisch gesehen wurden führende Modelle hauptsächlich in den Vereinigten Staaten entwickelt, während die Forscher festgestellt haben, dass solche Modelle oft nicht gut auf Chinas einzigartiges Schadstoffprofil zugeschnitten sind.
Das EPICC-Modell integriert die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu wichtigen atmosphärischen Prozessen und ist mit einer modularen Struktur entworfen, die es ermöglicht, Komponenten einfach zu aktualisieren oder auszutauschen. Es umfasst fortschrittliche chemische Darstellungen, die essenziell für die genaue Modellierung der Luftqualität sind.
Laut der Arbeitsgruppe zeigen Tests, dass die EPICC-Version erhebliche Verbesserungen in der Simulationsgenauigkeit von Partikeln und Ozon erreicht hat. Sie behebt häufige Schwächen früherer Modelle, die beispielsweise die Schwefelverunreinigung falsch einstuften.
Die Arbeitsgruppe betont, dass dieses Modell nicht nur für China, sondern auch für andere schnell entwickelte Länder, die mit ähnlichen Herausforderungen der Luftverschmutzung konfrontiert sind, als effektives Entscheidungshilfsmittel dienen kann.
Die Studie, die das EPICC-Modell beschreibt, wurde in einer angesehenen wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht und trägt zur Weiterentwicklung der Luftqualitätsforschung bei.
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