Chinesisches Team kartiert Übertragung von Chemikalien von Fischen auf Menschen

Ein chinesisches Forschungsteam hat in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, allgemein bekannt als "Ewige Chemikalien", durch den Verzehr von Meeresfischen in den menschlichen Körper gelangen können. Diese Erkenntnis wirft erhebliche Gesundheitsrisiken auf und wurde in der renommierten Fachzeitschrift Science veröffentlicht.
Die Studie hat die PFAS-Kontamination in Fischen weltweit untersucht und die Konzentrationen in über zweihundert verbreiteten Meeresfischarten analysiert. Sie bewertete zudem das Risiko einer PFAS-Exposition durch den Fischkonsum in unterschiedlichen geografischen Regionen.
PFAS sind eine Gruppe von synthetischen Chemikalien, die in vielen Alltagsprodukten wie antihaftbeschichtetem Kochgeschirr, wetterfester Outdoor-Ausrüstung und Lebensmittelverpackungen verwendet werden. Aufgrund ihrer langsamen Abbaurate in der Umwelt werden sie auch als "Ewige Chemikalien" bezeichnet, was ihre potenziell schädlichen Auswirkungen verstärkt.
Die Verbreitung dieser Chemikalien erfolgt über Wasser und Luft, wobei sie marine Ökosysteme erreichen, wo sie von Fischen aufgenommen und im Gewebe angereichert werden. Der Verzehr von kontaminierten Fischen kann dazu führen, dass PFAS in den menschlichen Organismus gelangen und sich im Laufe der Zeit ansammeln, was bedeutende Gesundheitsrisiken birgt.
Die Ergebnisse der Studie wurden am Freitag in Science veröffentlicht, und das Forschungsteam setzt sich aus zahlreichen Institutionen zusammen, darunter die Südliche Universität für Wissenschaft und Technik, die Südost-Universität, die Universität Fuzhou sowie das Eastern Institute of Technology in Ningbo.
Qiu Wenhui, eine Mitglied des Forschungsteams, erklärte, dass der globale Handel mit Meeresfrüchten die Muster der PFAS-Exposition verändert. Fische aus Regionen mit hohen Rückständen können durch internationalen Handel in Gebiete mit niedrigen Rückständen gelangen, was die Problematik weiter kompliziert.
Diese Forschung bietet nicht nur eine wissenschaftliche Basis zur Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit, sondern trägt auch zur Diskussion über das Management der Fischerei und die Regulierung von PFAS bei.
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