USA schließen neue Gesundheitsabkommen mit afrikanischen Nationen

Die Vereinigten Staaten haben Gesundheitsvereinbarungen mit vier afrikanischen Ländern vereinbart, um die Bekämpfung von Infektionskrankheiten zu intensivieren. Diese neuen Memoranda of Understanding (MOUs) machen zusammen fast 2,3 Milliarden Dollar an finanziellen Verpflichtungen aus.
Die bilateralen Abkommen umfassen Madagaskar, Sierra Leone, Botswana und Äthiopien, wobei etwa 1,4 Milliarden Dollar an Unterstützung aus den USA bereitgestellt werden. Mehr als 900 Millionen Dollar sind als Co-Investitionen durch die afrikanischen Länder vorgesehen.
Das US-Außenministerium erklärte in einer Mitteilung, dass jedes MOU klare Vorgaben, strenge Zeitrahmen und Folgen bei Nichterfüllung enthält. Dies soll sicherstellen, dass die US-Hilfe messbare Ergebnisse hinsichtlich der vorrangigen Krankheitsbedrohungen liefert.
Die Vereinbarung mit Äthiopien wird sich auf Investitionen in die Bekämpfung von HIV/AIDS, Tuberkulose, Malaria sowie die Ausrottung von Polio und die Gesundheit von Müttern und Kindern konzentrieren. Zudem beinhaltet sie Unterstützung für die Reaktion auf das Marburg-Virus.
Botswanas MOU umfasst Pläne zur Modernisierung elektronischer Patientenakten und die Verbesserung von Überwachungssystemen für Krankheiten. Diese Maßnahmen sollen die Gesundheitsinfrastruktur im Land erheblich stärken.
Für Sierra Leone sind im Jahr 2026 über 30 Millionen Dollar vorgesehen, um die Überwachung von Krankheiten, Laborinfrastruktur und Gesundheitsfachkräfte im Rahmen der Vereinbarung zu verbessern.
Das Abkommen mit Madagaskar zielt auf Investitionen zur Bekämpfung von Malaria und zur Verbesserung der Mutter- und Kindergesundheit ab. Die Verantwortung für die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten wird dabei zunehmend auf nationale Stellen überführt.
Die neuen Abkommen erweitern die bereits bestehenden bilateralen Gesundheitsmemoranden, die im Rahmen der America First Global Health Strategy im September gestartet wurden.
Kenia war das erste Land, das ein solches Abkommen am vierte Dezember unterzeichnet hat. Jedoch wurde ein Teil des Gesundheitsfinanzierungsabkommens von einem kenianischen Gericht ausgesetzt, während ein Datenschutzfall einer Verbraucherschutzgruppe gehört wird.
Neben den genannten Ländern haben auch Nigeria, Ruanda, Kamerun, Lesotho und Liberia an dieser von den USA geführten Gesundheitsinitiative teilgenommen.
Es wird erwartet, dass die USA in den kommenden Wochen weitere bilaterale Gesundheitskooperationsvereinbarungen mit zahlreichen Partnerländern unterzeichnen werden.
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