Telling Filme zugänglich für sehbehinderte Menschen durch chinesisches Unternehmen

In einer bedeutenden Initiative ermöglicht das Guangming Kino in China blinden und sehbehinderten Menschen, durch audio-beschriebene Filme ein bereicherndes Kinoerlebnis zu genießen. Dies geschieht im Rahmen von Veranstaltungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zugeschnitten sind.
An einem kalten Mittwoch in Peking nahmen blinde und sehbehinderte Personen, darunter auch Xu Wei, an einer Filmvorführung des Streetdance-Films "One and Only" in einem Gemeindezentrum teil. Die Veranstaltung vermittelte den Teilnehmern durch gezielte Audio-Beschreibungen, was auf der Leinwand geschah.
Die Version des Films, die während der Vorstellung gezeigt wurde, stammt vom Guangming Kino, einer gemeinnützigen Organisation, die sich der sozialen Eingliederung von Menschen mit Sehbehinderung verschrieben hat. Diese Organisation schafft es, das Kinoerlebnis für sehbehinderte Menschen deutlich zu erweitern.
Xu äußerte, dass die Möglichkeit, an solchen Vorführungen teilzunehmen, für ihn von großer Bedeutung sei. Neben Menschen mit Sehbehinderung profitieren von dieser Erfahrung auch Personen mit anderen körperlichen oder kognitiven Einschränkungen.
Die Veranstaltung in Peking war Teil eines landesweiten Programms zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, das jedes Jahr am dritten Dezember gefeiert wird. Das Guangming Kino hat in Zusammenarbeit mit über einhundert Kulturzentren im ganzen Land kostenlose Filmvorführungen organisiert.
Mit mehr als 17 Millionen Betroffenen hat China eine der größten Gruppen von Menschen mit Sehbehinderungen weltweit. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit und Relevanz solcher Initiativen im Land.
Obwohl die Erfahrung im Guangming Kino auf den ersten Blick simpel erscheinen mag, bedarf die Erstellung von audio-beschriebenen Filmen einer hohen Anstrengung. Das Kino wurde von Freiwilligen der Communication University of China gegründet und hat in den letzten acht Jahren zahlreiche junge Menschen in die Filmproduktion eingebunden.
Um einen Kinofilm für sehbehinderte Menschen anzupassen, sehen die Freiwilligen den Film mehrfach und erstellen ein detailliertes Erzähl-Skript. Ein engagiertes Team arbeitet dann über Wochen hinweg an der Anpassung eines Films, um ihm eine zugängliche Version zu verleihen.
Einer der Projektvolontäre erinnerte sich an ein eindrucksvolles Erlebnis, als ein Kind im Publikum fragte, "Welche Farbe hat Rot?". Diese Frage verdeutlichte, wie wenig Vorstellungsvermögen viele sehend erzählende Personen über die Welt der Sehbehinderten haben.
Laut einem sehbehinderten Filmbegeisterten hat sich die Qualität der Filmnarration und das Sounddesign im Guangming Kino signifikant verbessert, was zu einem immersiven Erlebnis führt. Auch die Auswahl an Filmen hat sich erheblich erweitert.
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