Peking verstärkt den Schutz der Zentralachse mit digitaler Technologie

Peking hat kürzlich als UNESCO-Welterbe Anerkennung gefunden, was die Stadt in den Fokus von Experten für digitales Kulturerbe bringt. Beim Kulturforum 2024 wurde diskutiert, wie digitale Technologien zur Erhaltung und Revitalisierung des kulturellen Erbes beitragen können. Die zentrale Achse von Peking stellte dabei ein herausragendes Beispiel dar.
Das Forum, das am 21. September stattfand, versammelte über 800 Teilnehmer aus dem In- und Ausland und stellte das Thema "Vertiefung des Kulturaustauschs zur Erreichung gemeinsamen Fortschritts" in den Mittelpunkt. Mit einer Geschichte von mehr als 700 Jahren gilt die Peking-Zentralachse als lebendiges Zeugnis der Stadtgeschichte und ihrer kulturellen Entwicklung.
Die Peking-Zentralachse erstreckt sich über zahlreiche bedeutende Standorte und wurde unter Berücksichtigung antiker Architekturphilosophien konzipiert. Sie wurde jüngst von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt, was ihre historische und kulturelle Bedeutung unterstreicht.
Sun Xinjun, der Parteisekretär des Stadtbezirks Dongcheng in Peking, betonte die Notwendigkeit, das kulturelle Erbe in das tägliche Leben zu integrieren und somit das spirituelle Wohlbefinden der Menschen zu fördern. Diese Balance zwischen Historie und Innovation ist für die Erhaltung von kulturellem Erbe entscheidend.
Digitalisierung spielt eine immer zentralere Rolle in der Präsentation des kulturellen Erbes. In Peking zeigen neue Projekte, wie moderne Technologien das historische Erbe dynamisch aufbereiten können, um es der breiteren Öffentlichkeit näherzubringen.
Die Eintragung der Peking-Zentralachse als UNESCO-Weltkulturerbe eröffnet neue Perspektiven für den Schutz urbaner Kulturerbestrukturen. Laut Jad Tabet, Präsident der Vereinigung der Architekten und Ingenieure arabischer Länder, muss die Schutzpolitik an die dynamischen Anforderungen der Städte angepasst werden.
Die Teilnehmer des Forums waren sich einig, dass Digitalisierung ein wesentliches Werkzeug zur Revitalisierung des kulturellen Erbes darstellt. Technologien wie künstliche Intelligenz und digitale Zwillinge könnten entscheidend zur Verbesserung der Erhaltung der Zentralachse beitragen.
Der Technologieriese Tencent hat mit dem Projekt "Digitale Zentrale Achse" einen digitalen Mikrokosmos geschaffen, der eine beeindruckende Anzahl von Pflanzen und Gebäuden umfasst. Durch ein mobiles Programm haben Nutzer die Möglichkeit, die Region virtuell zu erkunden.
Ein zusätzliches Augenmerk liegt auf dem Digital Watchman-Projekt, das Bürger dazu ermutigt, aktiv zum Schutz des Erbes beizutragen. Indem sie Schäden oder Veränderungen dokumentieren, können sie Teil einer gemeinschaftlichen Erhaltungsinitiative werden.
Die fortschreitende digitale Technologie eröffnet neue Möglichkeiten zur Bewahrung des kulturellen Erbes. Chen Juhong, Vizepräsident von Tencent, hebt hervor, dass die Digitalisierung eine Schlüsselrolle bei der Bewerbung Pekings um den UNESCO-Weltkulturerbetitel gespielt hat.
Abschließend wird betont, dass audiovisuelles Medium eine entscheidende Rolle in der globalen Sichtbarkeit des kulturellen Erbes Chinas spielen kann. Roman Jeannaeu vom Organisationskomitee Sunny Side of the Doc sieht großes Potenzial für zukünftige Dokumentarfilme über die Peking-Zentralachse.
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