Polarlichter erleuchten Nordostchina nach geomagnetischem Sturm

Aurora Borealis ist kürzlich über Jiamusi in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang zu sehen gewesen, nachdem die Erde einen geomagnetischen Sturm erlebt hat. Dieser beeindruckende Anblick wurde von der China Media Group berichtet und fand in unmittelbarem Zusammenhang mit der Herbst-Tagundnachtgleiche statt, die das Spektakel verstärkt hat.
Zwischen dem neunten und dem dreißigsten September erlebte die Erde einen zwölfstündigen kleineren geomagnetischen Sturm, gefolgt von einem starken Sturm, der drei Stunden andauerte. Der globale geomagnetische Aktivitätsindex, bekannt als Kp, erreichte dabei einen bemerkenswerten Höhepunkt.
Aufschlussreich ist, dass der geomagnetische Sturm auftrat, ohne dass zuvor größere Sonnenflecken beobachtet wurden. Ebenso waren die koronalen Löcher nicht auffällig groß, was die Wissenschaftler zu der Annahme bringt, dass ein Hochgeschwindigkeitsstrom von Sonnenwind aus einem koronalen Loch der Hauptauslöser gewesen sein könnte.
Zusätzlich könnten auch so genannte "stealth" koronale Massenauswürfe oder sogar eine Kombination aus diesen Faktoren für das Phänomen verantwortlich sein. Dieser Sturm und seine Auswirkungen auf die Erdatmosphäre haben Fragen zu den Mechanismen aufgeworfen, die solch eindrucksvolle Auroren hervorrufen.
Das Timing des Sturms ist ebenfalls von Bedeutung. Er trat nur wenige Tage nach der Herbst-Tagundnachtgleiche auf, zu einem Zeitpunkt, an dem die Erde besonders anfällig für solare magnetische Einflüsse ist. Der spezifische Winkel zwischen der Äquatorebene der Erde und ihrer Umlaufbahn um die Sonne spielt dabei eine entscheidende Rolle.
In dieser Phase erreicht der Winkelunterschied ein Minimum, was die Erde anfälliger für geomagnetische Störungen macht. Diese Faktoren zusammen sorgten dafür, dass Himmelsbeobachter weltweit wieder mit den faszinierenden Anblicken der Polarlichter verwöhnt wurden.
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