Wissenschaftler entdecken Mikrobiom im Darm von Cerviden auf dem Qinghai-Tibet-Plateau

Eine neue Studie hat die Schlüsselrolle des Mikrobioms im Darm bei der Anpassung von Cerviden auf dem Qinghai-Tibet-Plateau, auch bekannt als das "Dach der Welt", aufgedeckt. Diese Forschung bietet wertvolle Einblicke in die Mechanismen, durch die die Darmmikrobiota den Tieren helfen, sich an die extremen und herausfordernden Umweltbedingungen dieser Region anzupassen.
Durchgeführt wurde die Studie vom Northwest Institute of Plateau Biology der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und in der Fachzeitschrift BMC Biology veröffentlicht. Das Qinghai-Xizang-Plateau ist mit einer durchschnittlichen Höhe von mehr als 4.000 Metern eines der höchsten und extremsten Ökosysteme der Erde.
Die dort herrschenden Bedingungen, wie die extrem niedrigen Sauerstoffgehalte und die kalten Temperaturen, stellen für die einheimischen Wildtierarten erhebliche Herausforderungen dar. Daher kommt den Mikrobengemeinschaften im Darm der Tiere eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Physiologie, der ökologischen Anpassung und der Evolution zu.
Dennoch sind die adaptiven Mechanismen, insbesondere bei Hirscharten, die in solch extremen Umgebungen leben, weitgehend unerforscht. Laut Zhang Tongzuo, einem der Forscher des NWIPB, bleibt der genaue Einfluss und die Funktionsweise des Mikrobioms in diesen Lebensräumen unzureichend behandelt.
Die Familie der Hirsche, die sich durch eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit auszeichnet, ist nach den Hornträgern die zweitvielfältigste Gruppe unter den geraden Huftieren und zeigt eine bemerkenswerte Fähigkeit, in unterschiedlichen geografischen und klimatischen Bedingungen zu gedeihen.
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