China und Partner stärken grüne Innovationen bei COP30

China und seine Partner haben auf der COP30 in Belém, Brasilien, ihr Engagement für grüne Innovationen und internationale Nachhaltigkeitsinitiativen bekräftigt. Am Mittwoch fand eine hochrangige Nebenveranstaltung statt, die dem Austausch von Fachwissen und Erfahrungen im Bereich der grünen Transformation gewidmet war.
Zhao Yingmin, Präsident der Internationalen Koalition für grüne Entwicklung der Belt and Road Initiative, erklärte, dass China umfassende Maßnahmen zur Förderung eines grünen Übergangs ergriffen hat. Dies beinhaltet bemerkenswerte Fortschritte in der ökologischen Zivilisation sowie die Entwicklung erneuerbarer Energien, unterstützt durch ein nationales Ziel für 2035, das Chinas Willen im Kampf gegen den Klimawandel belegt.
Er fügte hinzu, dass China bereit sei, anderen Ländern zu helfen und Chancen zu teilen, um eine gemeinsame Entwicklung durch grüne Zusammenarbeit zu fördern. Dies unterstreicht Chinas Bereitschaft zur internationalen Kooperation im Bereich der nachhaltigen Entwicklung.
Simon Stiell, Exekutivsekretär des UN-Rahmenübereinkommens über den Klimawandel, kommentierte, dass grünes Wachstum eine neue Triebkraft für Entwicklung und Investitionskooperation im Rahmen der grünen Seidenstraße darstellt. Er sah wichtige Chancen für die Schaffung von Arbeitsplätzen, Kapazitätsaufbau und nachhaltiges Wachstum.
Stiell hob die bereits fruchtbaren Ergebnisse der praktischen Zusammenarbeit zwischen der Koalition und ihren Partnern hervor und äußerte die Hoffnung auf weitere erfolgreiche Projektergebnisse.
Li Gao, Leiter der chinesischen Delegation und Vize-Minister für Ökologie und Umwelt, betonte die Bedeutung der ökologischen Zivilisation für die chinesische Regierung. Er hob die Förderung der Unterzeichnung, Inkraftsetzung und Umsetzung des Pariser Abkommens hervor und nannte die Anstrengungen zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen sowie zur Ausweitung von Grünflächen.
Li erklärte weiter, dass China das grüne Konzept effektiv in die Belt and Road-Praxis integriert hat. Dies zeigt sich im Aufbau des weltweit größten sauberen Energiesystems und eines Marktes für den Handel mit CO2-Zertifikaten, während die grünen Industrien kontinuierlich wachsen.
Er zeigte sich optimistisch, dass China bereit ist, die Zusammenarbeit im Bereich grüner Innovation zu vertiefen, wissenschaftliche und technologische Errungenschaften zu nutzen und gemeinsam von den Vorteilen profitierende grüne Entwicklungsdemonstrationsprojekte aufzubauen.
Jorge Moreira da Silva, Exekutivdirektor des Büros der Vereinten Nationen für Projektservices, betonte, dass der grüne Übergang nicht nur von politischen und finanziellen Rahmenbedingungen abhängt, sondern auch von der Fähigkeit zur praktischen Projektumsetzung. Die BRI International Green Development Coalition spiele dabei eine aktive Rolle.
Die Veranstaltung zog Vertreter von UN-Agenturen, internationalen Organisationen, Regierungen sowie Fachleuten aus Finanz- und Forschungseinrichtungen an, die sich gemeinsam für grüne Transformationsinitiativen einsetzen.
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