Chinas 123-tägige Raumrettung basiert auf überlegenen mathematischen Berechnungen

Veröffentlicht am Dez. 03, 2025.
Chinas 123-tägige Raumrettung basiert auf überlegenen mathematischen Berechnungen

Chinesische Wissenschaftler haben erfolgreich zwei Satelliten nach einer beeindruckenden Kalibrierung von insgesamt 123 Tagen gerettet. Dieses Ereignis stärkt die Position Chinas in der Raumfahrttechnologie und unterstreicht die fortschrittlichen Fähigkeiten der Nation in diesem Bereich.

Die Organisation hinter dieser fast gescheiterten Weltraummission gab bekannt, dass die Satelliten nun erfolgreich in ihre Zielumlaufbahn eingetreten sind und normal funktionieren. Dies folgt auf mehrere Monate intensiver Rettungsversuche, die letztendlich zu diesem positiven Ergebnis führten.

Im März des letzten Jahres berichtete CGTN Digital über die Herausforderung, die zwei chinesische Satelliten nach einem Anomalien im Startprozess nicht in den Orbit bringen konnten. Diese Herausforderung führte zu umfangreichen Bemühungen, die in den folgenden Monaten unternommen wurden.

Der Startfehler überraschte auch die Ingenieure des Technologie- und Ingenieurzentrums für die Nutzung des Weltraums, die für die Mission verantwortlich waren. Zhang Hao, der Leiter des Teams, erinnerte sich daran, dass seine erste Reaktion darin bestand, den Status der Satelliten zu überprüfen, um sicherzustellen, dass die jahrelangen Investitionen nicht verloren gingen.

Als die Satelliten entdeckt wurden, stellten die Wissenschaftler fest, dass sie sich in einem unkontrollierten Zustand befanden und sich viel näher an der Erde befanden als geplant. Das Team arbeitete daran, die Satelliten wieder auf Kurs zu bringen.

Um die Satelliten zu retten, teilte sich das Team in zwei Gruppen auf: Eine Gruppe steuerte die Triebwerke der Satelliten aus der Ferne, während die andere Gruppe an der Berechnung der besten Route arbeitete. Diese Berechnungen waren komplex und erforderten mehrere schlaflose Nächte.

Trotz der stereotype Vorstellung, dass Chinesen besonders gut in Mathematik sind, stellte die Berechnung der neuen Flugbahn eine große Herausforderung dar. Es war notwendig, die Gravitationskräfte der Erde, des Mondes und der Sonne zu nutzen, um die Satelliten auf den richtigen Kurs zu bringen.

Zhou Mao Xinyuan, ein Forscher am CSU, erklärte, dass das Team beschloss, mehr Zeit zu investieren, um Energie zu sparen, was letztendlich zur gesamten drei Monate langen Rettungsmission beitrug.

Die erste kritische Manövrierung war die riskanteste und dauerte 20 Minuten. Zhang erinnerte sich an den wachsenden Stress, während die Sekunden verstrichen, und er plauderte, dass das Beobachten der Akademiker das Wichtigste war.

Die beiden geretteten Satelliten, bekannt als DRO-A und DRO-B, sind Teil einer Konstellation, die künftig Beidou-ähnliche Navigationsdienste für Raumfahrzeuge anbieten wird. Diese Satelliten werden entscheidend für die künftige Navigation im Weltraum sein und könnten als „Leuchttürme“ agieren.

Das neue Navigationssystem wird Chinas Raumfahrtprogrammen helfen, unbemannte Raumfahrzeuge im Orbit rund um die Erde und den Mond effektiv zu steuern und wird auch einen wichtigen Beitrag zur Planung zukünftiger Mondmissionen leisten.

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