WHO verleiht Gesundheitsauszeichnung an chinesischen Altersforscher

Veröffentlicht am Nov. 19, 2025.
WHO verleiht Gesundheitsauszeichnung an chinesischen Altersforscher

Im Rahmen der 78. Weltgesundheitsversammlung wurden bei einer feierlichen Preisverleihung fünf bedeutende Auszeichnungen der Weltgesundheitsorganisation verliehen. Unter den Geehrten befand sich Wang Huali, eine angesehene Fachkraft im Bereich der Altersforschung aus China, die für ihre herausragenden Beiträge zur Demenzpflege und zum gesunden Altern ausgezeichnet wurde.

Wang Huali, die als leitende Ärztin am 6. Krankenhaus der Peking-Universität tätig ist, wurde mit dem "Scheich Sabah Al-Ahmad Al-Jaber Al-Sabah Preis zur Förderung des gesunden Alterns" ausgezeichnet. Diese Ehrung hat eine besondere Bedeutung, da sie die erste Auszeichnung dieser Art für einen chinesischen Experten im Bereich der psychischen Gesundheit darstellt.

In ihrer Dankesrede betonte Wang, dass China großen Wert auf das gesunde Altern lege und äußerte ihren Dank an die Nationale Gesundheitskommission Chinas, die ihr die Möglichkeit gegeben habe, aktiv am nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung von Demenz teilzunehmen. Diese Auszeichnung sei für sie nicht nur eine persönliche Anerkennung, sondern auch eine Bestätigung der Arbeit aller, die sich weltweit für die Prävention von Demenz engagieren.

Wang kündigte an, weiterhin mit ihren Kollegen zusammenzuarbeiten, um aktives Altern und die Prävention von Demenzerkrankungen voranzutreiben und dabei die psychische Gesundheit älterer Menschen zu fördern. Dies verdeutlicht ihr Engagement, den Herausforderungen des demografischen Wandels effektiv zu begegnen.

In einem Interview hob Wang hervor, dass die Alterung der Bevölkerung eine bedeutende globale Herausforderung darstellt. Sie forderte eine intensivere internationale Zusammenarbeit, um gesundes Altern als wichtigen Aspekt in der Gesundheitsbranche weiter voranzubringen.

Das 6. Krankenhaus der Peking-Universität hat eine lange Geschichte als Kooperationszentrum der WHO. Wang äußerte den Wunsch nach engerer Zusammenarbeit mit der WHO in der Zukunft, um die Stimmen Chinas auf internationaler Ebene zu stärken und die Errungenschaften des Landes zu teilen.

Laut der WHO hat Wang maßgebliche Beiträge zur Förderung des gesunden Alterns sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene geleistet. Sie war aktiv an der Entwicklung des "14. Fünfjahresplans für gesundes Altern" in China sowie des "Nationalen Aktionsplans zur Bekämpfung von Demenz im Alter" beteiligt.

Darüber hinaus hat Wang in Kooperation mit der WHO an den globalen Demenzleitlinien gearbeitet und den iSupport-Onlinekurs mitverfasst. Ihre umfassenden Managementstrategien zur Demenzpflege beinhalten die Erstellung von Pflegeleitlinien und technische Implementierungspläne, die bereits in 19 Provinzen Chinas umgesetzt werden.

Wang hat auch ein gemeindeorientiertes interdisziplinäres Servicemodell entwickelt, das professionelle und familiäre Unterstützung integriert. Dieses innovative Modell wird derzeit von 150 Teams in 27 Regionen eingesetzt und zeigt den praktischen Ansatz, den sie verfolgte.

Seit dem Jahr 2006 setzt sie sich für die Einführung der kognitiven Stimulationstherapie in über 20 Provinzen ein, um die Lebensqualität und die geistige Gesundheit älterer Menschen in China nachhaltig zu verbessern.

INTERNATIONALE BEZIEHUNGENGESUNDHEIT UND WELLNESS

Lies das als nächstes