Internationaler Tag der Pflanzengesundheit betont Bedeutung für Landwirtschaft

Am 12. Mai wird der Internationale Tag der Pflanzengesundheit gefeiert, eine Initiative der Vereinten Nationen, die die Bedeutung gesunder Pflanzen für das Leben auf der Erde ins Bewusstsein rufen soll.
Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen geht jährlich ein erheblicher Teil der globalen Ernten aufgrund von Pflanzenschädlingen und -krankheiten verloren. Dies gefährdet nicht nur die Nahrungsmittelsicherheit, sondern hat auch weitreichende negative Folgen für die Ökosysteme und die Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel.
In diesem Jahr lautete das Motto des Tages 'Die Bedeutung der Pflanzengesundheit im Kontext von One Health'. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, Pflanzengesundheit in ein umfassenderes, miteinander verbundenes System einzuordnen.
Der One Health-Ansatz, unterstützt von der Weltgesundheitsorganisation und der FAO, betont die engen Interdependenzen zwischen der Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen und der Umwelt.
Der Schutz von Pflanzen vor Schädlingen und Krankheitserregern ist folglich nicht nur ein Thema der Landwirtschaft, sondern trägt zur Reduzierung des Pestizideinsatzes und zur Förderung der Biodiversität bei, und hilft zudem, die Ausbreitung von zoonotischen Krankheiten zu verhindern.
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