China eröffnet 12 Nuklearforschungseinrichtungen für internationale Wissenschaftler

China hat zwölf neue nukleare Forschungseinrichtungen eröffnet, die internationalen Wissenschaftlern und Institutionen zur Verfügung stehen, um die globale Zusammenarbeit im Bereich der Kernwissenschaft zu fördern. Diese Initiativen sollen den Austausch von Wissen und Technologien auf internationaler Ebene unterstützen.
Zu den neu eröffneten Einrichtungen gehören der China Advanced Research Reactor, das innovative Tokamak-Gerät Huanliu-3 sowie das Beishan-Untergrundforschungslabor. Diese Anlagen werden Inhalte wie grundlegende Nuklearforschung, Isotopenproduktion und die Behandlung radioaktiver Abfälle abdecken.
Liu Jing, Vizevorsitzender der China Atomic Energy Authority (CAEA), wies beim Treffen anlässlich der jährlichen Generalversammlung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) darauf hin, dass die neuen Einrichtungen für verschiedene Anwendungen konzipiert sind, darunter Simulation nuklearer Umgebungen und Gerätesystemtests.
Das Motto "Teilen für Entwicklung" prägt das Treffen, das von der CAEA organisiert wurde. Ziel ist es, die internationale Forschung und Entwicklung im Bereich Nukleartechnologie voranzutreiben, während China gleichzeitig den 40. Jahrestag seines Beitritts zur IAEA feiert.
Yu Jianfeng, Vorsitzender der China National Nuclear Corporation, betonte, dass das Unternehmen die Zusammenarbeit mit der IAEA vertiefen möchte, um die internationale Kooperationsbereitschaft zu fördern. Er hofft, dass die Öffnung der chinesischen Nuklearforschungseinrichtungen zur internationalen Weiterentwicklung der nuklearen Technologie beitragen wird.
Mikhail Chudakov, stellvertretender Generaldirektor der IAEA, lobte Chinas Fortschritte bei der Kernenergienutzung und betonte die langjährige, fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der IAEO und der CAEA.
Chudakov merkte an, dass die Entscheidung Chinas, zusätzliche Forschungs- und Entwicklungsstätten im Nuklearbereich zu öffnen, die technische Kapazität der Agentur zur Unterstützung ihrer Mitgliedstaaten stärken wird.
Die CAEA und Chinas Ständige Mission bei den Vereinten Nationen veranstalteten zur Feier des 40. Jahrestages des Beitritts Chinas zur IAEA einen Empfang in Wien, an dem über 200 Gäste, darunter IAEA-Vertreter und internationale Diplomaten, teilnahmen.
Li Song, Chinas ständiger Vertreter bei den UN, unterstrich bei der Veranstaltung, dass China und die IAEA in den letzten vier Jahrzehnten eine enge Zusammenarbeit aufgebaut und gemeinsam die Entwicklung der Kernenergie gefördert haben.
Er fügte hinzu, dass China weiterhin seine Kooperation mit der IAEA und ihren Mitgliedstaaten stärken werde, um neuen Herausforderungen in der internationalen Sicherheit zu begegnen und die friedliche Nutzung nuklearer Energie zum Nutzen des Globalen Südens zu fördern.
Während der Empfangsveranstaltung enthüllten Liu, Li und der Generaldirektor der IAEA, Rafael Grossi, gemeinsam eine Statue von Qian Sanqiang, einem prominenten Kernphysiker und Mitbegründer der chinesischen Nuklearindustrie.
Diese bronzene Statue, die von China gestiftet wurde, wird künftig neben den Bekanntschaften bedeutender Persönlichkeiten wie Marie Curie im Hauptsitz der IAEA ausgestellt.
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