KI in der Gesundheitsversorgung im Fokus medizinischer Konferenz in China

Veröffentlicht am Okt. 24, 2025.
KI in der Gesundheitsversorgung im Fokus medizinischer Konferenz in China

Die China Medical Development Conference 2025 fand am Wochenende in Peking statt und stellte die bedeutende Rolle der künstlichen Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen in den Mittelpunkt der Diskussionen. Die Veranstaltung, die seit 2021 jährlich stattfindet, versammelte Fachleute aus den Bereichen Mathematik, KI, Medizin, Public Health und Pharmazie.

Bei dieser zweitägigen Konferenz wurden innovative Konzepte, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und strategische Richtungen beleuchtet, um die Zukunft des Medizinsektors im Zeichen der KI zu gestalten. Die Teilnehmer hoben die transformative Kraft der KI hervor, die sowohl die medizinische Forschung als auch das allgemeine Gesundheitswesen revolutionieren kann.

Wang Chen, der Vizepräsident der Chinesischen Akademie der Ingenieurwissenschaften und Präsident der Chinesischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften, präsentierte einen schrittweisen Plan zur Eingliederung von KI in die medizinische Praxis. In der kurzfristigen Perspektive soll es szenariobasierte Pilotprogramme geben, während die mittelfristigen Pläne die Vertiefung der Anwendungen und die Förderung internationaler Kooperationen fokussieren.

Das langfristige Ziel besteht darin, ein KI-gesteuertes Ökosystem zu etablieren, das Aspekte wie wissenschaftliche Forschung, klinische Versorgung und Gesundheitsmanagement integriert. Zheng Hairong, Vizepräsident der Universität Nanjing, betonte die Notwendigkeit standardisierter Daten und ethischer Governance für Durchbrüche im Bereich biomedizinische KI.

Insbesondere in den Bereichen medizinische Bildgebung und Gehirn-Computer-Schnittstellen sei interdisziplinäre Zusammenarbeit entscheidend, um technologische Barrieren zu überwinden. China hat in den letzten Jahren die Initiative "AI Plus" im Gesundheitswesen verstärkt, um standardisierte Infrastrukturen zu schaffen und den datenspezifischen Austausch zwischen Institutionen zu fördern.

Das Ziel dieser Bemühungen ist es, die Präzision und Effizienz von Diagnosen und Behandlungen zu verbessern. Im Verlauf der Konferenz wurde auch wiederholt die Wichtigkeit eines sicheren und verantwortungsvollen Einsatzes von KI-Technologien thematisiert.

Die Teilnehmer forderten ein gut reguliertes Umfeld, um das öffentliche Vertrauen in die Technologien zu sichern. Shen Jianfeng, ein Beamter der Nationalen Gesundheitskommission, sprach sich für die Schaffung qualitativ hochwertiger medizinischer Datensätze und KI-Sprachkorpora aus.

Er forderte zudem eine verbesserte politische Koordination zwischen verschiedenen Fachgebieten und Investitionen in die Entwicklung von Fachkräften, wobei der Schwerpunkt zunehmend auf der medizinischen Ethik liegen sollte. Ein bedeutender Punkt der Konferenz war die Veröffentlichung der "Top-Medizinischen Durchbrüche in China 2024" durch die CAMS.

Diese Liste umfasst 13 bedeutende Fortschritte, die aus über 310.000 Forschungsprojekten ausgewählt wurden. Zu den hervorstechendsten Errungenschaften gehörten innovative Methoden zur frühen Diagnose von Alzheimer sowie Fortschritte in der Gentherapie bei genetisch bedingtem Hörverlust.

KÜNSTLICHE INTELLIGENZGESUNDHEITSTECHNOLOGIE

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