Chinesische Firmen setzen robotische Wächter gegen KI-Hacker ein

Chinesische Unternehmen setzen zunehmend auf künstliche Intelligenz, um ihre Cybersecurity-Systeme zu stärken. In Anlehnung an das Sprichwort, dass man die gleichen Taktiken wie die Angreifer selbst anwenden soll, haben Unternehmen begonnen, generative KI-Technologien zu nutzen, um sich gegen die wachsenden Bedrohungen, die von KI-gestützten Cyberangriffen ausgehen, zu schützen.
Die Qi-Anxin Gruppe, ein führendes Unternehmen im Bereich Cybersicherheit, hat kürzlich ihr KI-Modell QAX-GPT vorgestellt. Dieses Modell soll die Entwicklung von Sicherheitsprodukten unterstützen, Bedrohungen und Schwachstellen erkennen und die Analyse von Cyberverbrechen vorantreiben. Die Erwartungen sind hoch, da dieses Modell signifikante Fortschritte in der Sicherheitsanalytik ermöglichen soll.
Qi Xiangdong, der Vorsitzende von Qi-Anxin, erklärte, dass QAX-GPT über Fähigkeiten verfügt, die mit einem Sicherheitsexperten auf mittlerem Niveau vergleichbar sind. Bemerkenswert ist die Effizienz des Modells, dessen Alarmierung und Beurteilung über sechzigmal effektiver sind als manuelle Ansätze.
Nach der bemerkenswerten Einführung von ChatGPT durch OpenAI im Jahr 2022 haben viele Unternehmen, sowohl große Technologiekonzerne als auch Startups, versucht, ähnliche KI-Anwendungen zu entwickeln. Diese Bestrebungen zielen nicht nur auf Chatbots ab, sondern auch darauf, industrielle Anwendungen auf Basis großer Sprachmodelle zu schaffen, um den Anforderungen der heutigen Cyberlandschaft gerecht zu werden.
Fachleute weisen jedoch darauf hin, dass generative KI-Tools auch Bedrohungen in der Cyberlandschaft erhöhen können. Diese Tools senken die Einstiegshürden für cyberkriminelle Akteure mit begrenzten Programmierkenntnissen, was bedeutet, dass Hacker nun in der Lage sind, Malware und Dark-Web-Anwendungen effizient zu erstellen, um Angriffe durchzuführen.
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