Landrestaurierung schafft nachhaltige grüne Chancen für die Zukunft

Veröffentlicht am Okt. 15, 2025.
Landrestaurierung schafft nachhaltige grüne Chancen für die Zukunft

China feiert bedeutende Erfolge im Kampf gegen Wüstenbildung und zur Förderung der Biodiversität, unterstützt durch das umfassende Drei-Norden-Schutzwaldprogramm. Im Rahmen des Welt-tags zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre wird die zentrale Botschaft "Das Land wiederherstellen. Chancen nutzen" hervorgehoben, die die wichtige Rolle der Landrestaurierung für ökologische, soziale und wirtschaftliche Vorteile herausstellt.

In den vergangenen zehn Jahren hat China seine Anstrengungen zur Bekämpfung der Desertifikation intensiviert, mit der Behandlung von über 24 Millionen Hektar sandiger Flächen und der Ausweisung von fast 1,9 Millionen Hektar als geschützte Gebiete. Diese Maßnahmen haben zu einer signifikanten Reduzierung des Desertifikations- und Sandifikationsindex beigetragen, während die Bodenwinderoion in den großen Wüsten Chinas um etwa 40 Prozent gesenkt werden konnte.

Das Drei-Norden-Schutzwaldprogramm (TSFP) hat im Verlauf von über vier Jahrzehnten mehr als 85 Millionen Hektar degradierte Grasland rehabilitiert. Die Waldbedeckung in den Projektgebieten hat sich signifikant erhöht und 61 Prozent der erodierten Flächen wurden stabilisiert. Gleichzeitig konnten 30 Millionen Hektar Ackerland wirksam geschützt werden.

In Regionen wie dem Minqin-Kreis in der Provinz Gansu hat ein integrierter Ansatz zur Begrünung eine bemerkenswerte Transformation bewirkt. Trotz eines jährlichen Niederschlags von lediglich 120,8 mm konnten die Überlebensraten der gepflanzten Bäume auf 95 Prozent gesteigert werden. Dies hat eine Wandlung von einst beweglichen Dünen in stabile und produktive Oasen ermöglicht.

Die Taklimakan-Wüste, die größte Wüste Chinas, hat ihre ökologische Barriere vollständig verbunden, was einen bedeutenden Fortschritt im Schutz ökologischer Sicherheit und der Kontrolle der Wüstenbildung darstellt. Unterstützt wird dies durch moderne Wissenschaft, wie beispielsweise durch die Errichtung von 26 Beobachtungsstationen für Wüstenökosysteme und 13 Stationen zur Überwachung von Staubstürmen.

Die Grasgitter-Methode, die in den 1980er Jahren in Shapotou entwickelt wurde, wird weltweit als effektive Maßnahme zur Bekämpfung von Sandbewegungen anerkannt. Neueste Forschungen haben auch eine innovative Technik entwickelt, um mit kultivierten Cyanobakterien eine erste Bodenkruste in kurzen Zeiträumen zu bilden, was das Potenzial zur weiteren Bekämpfung der Desertifikation stark erhöht.

Zudem hat die Landschaftsrehabilitierung positive Auswirkungen auf die Tierwelt gezeigt: Am Qinghai-See sind die Populationen seltener Arten wie der chinesischen Bergkatze und des weißen Lippenhirschs zurückgekehrt. Besonders bemerkenswert ist auch das Überwachungsprojekt für Schneeleoparden, das umfangreiche Daten zu ihrem Verhalten und ihren Lebensräumen liefert.

China hat als erstes Land die Netto-Null-Degradierung von Land erreicht und erhält internationale Anerkennung, darunter dreimal den Preis der UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung. Dies unterstreicht das Engagement des Landes für nachhaltige Umweltpraktiken und den Schutz von Ökosystemen.

Im Laufe der Jahre hat China sein Wissen und seine Erfahrungen global geteilt, Partnerschaften mit Afrikanischen und Arabischen Staaten gefördert und Initiativen zur Bekämpfung von Wüstenbildung ins Leben gerufen, die weitreichende positive Effekte auf die Umwelt versprechen.

Mit der Gründung des China-Arabischen Internationalen Forschungszentrums für Dürre, Wüstenbildung und Landdegradierung und dem neuen Kooperationszentrum China-Mongolei zeigt China, dass grüne Initiativen internationale Zusammenarbeit und lokale Umweltverbesserungen vorantreiben können.

Chinas Erfahrungen machen deutlich, dass die Verbindung traditioneller Ingenieurskunst mit modernster Wissenschaft gemeinsam mit der Einbindung der Gemeinschaft die Revitalisierung degradierter Landschaften ermöglichen kann. Dies eröffnet zahlreiche Chancen für eine nachhaltige Zukunft sowohl für die Gesellschaft als auch für die Natur.

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