UNRWA berichtet 391 Mitarbeiter in Gaza seit Konflikt 2023 getötet

In einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht meldete die UN-Organisation für Flüchtlingshilfe im Nahen Osten (UNRWA), dass seit dem Ausbruch des Konflikts zwischen Palästinensern und Israel im Jahr 2023 insgesamt 391 Mitarbeiter im Gazastreifen getötet wurden.
Von dieser Gesamtzahl sind 310 Mitarbeiter von UNRWA, während 81 Personen, die die Operationen unterstützen, ebenfalls in die Statistik einfließen.
UNRWA hat seit Oktober 2023 mittlerweile mehr als 16,7 Millionen Gesundheitskonsultationen bereitgestellt, was Impfungen, ärztliche Untersuchungen und Beratungsdienste umfasst, wie im Bericht dargelegt wird.
Der Bericht stellt fest, dass aktuell etwa 67.000 Vertriebene in 83 Gemeinschaftsunterkünften leben, die von der Agentur verwaltet werden.
Trotz der Bemühungen war es UNRWA nicht möglich, neue medizinische Einrichtungen in Beit Lahia im nördlichen Gazastreifen zu errichten, was auf die Erweiterung der israelischen militärischen Kontrollzone und die sich verschlechternde Sicherheitslage zurückzuführen ist.
UNRWA ist eine Agentur der Vereinten Nationen, die für die Bereitstellung humanitärer Hilfe und den Schutz palästinensischer Flüchtlinge im Nahen Osten verantwortlich ist, einschließlich Bildungsangebote, Gesundheitsversorgung, Nothilfe und sozialer Dienstleistungen.
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