Kostengünstige künstliche Hornhaut aus Fischschuppen von Spanischen Wissenschaftlern

Veröffentlicht am März 22, 2026.
Kostengünstige künstliche Hornhaut aus Fischschuppen von Spanischen Wissenschaftlern

Forscher an der Universität Granada in Spanien haben eine innovative künstliche Hornhaut entwickelt, die aus den Schuppen verschiedener Fischarten besteht, die herkömmlicherweise auf Märkten erhältlich sind. Diese neuartige Hornhaut könnte eine kostengünstige Alternative zu den oft schwierigen und langwierigen Spendertransplantationen bei schweren Augenerkrankungen darstellen.

Die Hornhaut, die die transparente Vorderseite des Auges bildet, ist bekanntlich schwer zu reparieren, insbesondere wenn sie stark beschädigt ist. Dies liegt daran, dass sie keine Blutgefäße besitzt und eine begrenzte Fähigkeit zur Selbstregeneration aufweist.

Die üblichen Behandlungsmethoden für schwere Hornhautschäden beinhalten oft die Verwendung von Spendertransplantaten. Jedoch sind diese durch die Verfügbarkeit von Organen und die lange Wartelisten ein bedeutendes Hindernis.

Das Team von Wissenschaftlern der Tissue Engineering Group der Universität und des biomedizinischen Forschungsinstituts ibs.GRANADA gab in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt, dass sie stark biokompatible, transparente und widerstandsfähige Hornhautimplantate aus Fischschuppen entwickelt haben.

Ingrid Garzon, Professorin für Histologie an der Universität, die an der Forschung beteiligt ist, äußerte, dass das Produkt aufgrund seiner Quellen leicht verfügbar, kostengünstig und zugänglich ist, was zudem die lokale Fischereiindustrie unterstützen könnte.

Erste Tests zeigten, dass die künstlichen Hornhäute potenziell hilfreich für die Reparatur und Regeneration der Hornhaut sind. Dennoch ist die Technologie noch nicht reif für eine klinische Anwendung am Menschen, da weitere Studien mit menschlichen Probanden erforderlich sind.

Laboruntersuchungen und Tierversuche mit den Implantaten haben positive funktionale Ergebnisse geliefert, die auf die Wirksamkeit der künstlichen Hornhaut hinweisen.

Miguel Alaminos, ebenfalls Professor für Histologie an der Universität, wies darauf hin, dass, obwohl Standardtransplantationen in der Regel positive Ergebnisse liefern, es notwendig sei, neue effiziente Methoden zur Hornhautregeneration zu erforschen, die nicht auf Organspenden angewiesen sind.

Eine Studie, die im Jahr zweitausendsechzehn veröffentlicht wurde und von Experten begutachtet wurde, hat gezeigt, dass künstliche Hornhäute aus Fischschuppen biokompatibel mit menschlichem Gewebe sind.

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