WHO meldet Nipah-Virus-Tod in Rajshahi Bangladesch

Veröffentlicht am Feb. 10, 2026.
WHO meldet Nipah-Virus-Tod in Rajshahi Bangladesch

Bangladesch hat einen Todesfall aufgrund des Nipah-Virus im Naogaon-Distrikt der Rajshahi-Division gemeldet, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekannt gab.

Der Patient wurde am 28. Januar ins Krankenhaus eingeliefert, wo er am selben Tag starb. Laboruntersuchungen bestätigten das Vorhandensein des Virus am 29. Januar, und der Todesfall wurde offiziell am 3. Februar gemeldet.

Die Gesundheitsbehörden haben Kontaktpersonen des Verstorbenen identifiziert und überwacht; insgesamt wurden 35 Personen getestet, und alle Ergebnisse waren negativ. Bislang sind keine weiteren Fälle gemeldet worden. Die Patientin hatte keine kürzlichen Reisen unternommen, hatte jedoch rohen Dattelpalmensaft konsumiert, was ein bekannter Risikofaktor für die Übertragung des Nipah-Virus ist.

Das Ministerium für Gesundheit und Familienwohlfahrt in Bangladesch ergreift öffentliche Gesundheitsmaßnahmen, um die Situation zu bekämpfen. Die WHO bewertet das allgemeine Risiko für die öffentliche Gesundheit auf nationaler, regionaler und globaler Ebene als gering.

Das Nipah-Virus ist ein zoonotischer Erreger, der durch Fruchtfledermäuse und andere wildlebende sowie domestizierte Tiere auf den Menschen übertragen werden kann. Die Sterblichkeitsrate ist hoch, jedoch können frühzeitige unterstützende Maßnahmen die Überlebenschancen der Infizierten erheblich steigern.

In der Vergangenheit wurden Fälle von Nipah-Virus in Bangladesch, Indien, Malaysia, den Philippinen und Singapur dokumentiert, was die Notwendigkeit unterstreicht, wachsam zu bleiben und rasch auf neue Ausbrüche zu reagieren.

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