Chinesische Forscher entwickeln flexiblen KI-Chip der 40.000 Biegungen standhält

Chinesische Forscher haben einen innovativen flexiblen KI-Chip namens FLEXI entwickelt, der kürzlich in der Fachzeitschrift Nature vorgestellt wurde. Dieser neue Chip zeichnet sich durch seine Flexibilität, Stabilität, Energieeffizienz und präzise Leistung aus, was ihn besonders geeignet für tragbare Gesundheitsgeräte macht.
Der FLEXI-Chip hat beeindruckende Tests durchlaufen und hat über 40.000 Biegezyklen mit einer Kurve von 180 Grad erfolgreich bestanden, ohne dass die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt wurde. Zusätzlich verblüffte der Chip mit seiner Stabilität während eines umfassenden sechsmonatigen Testzeitraums.
Im Gegensatz zu herkömmlichen starren siliziumbasierten Chips, die sich nur schwer an die Formen des menschlichen Körpers oder komplexe Oberflächen anpassen lassen, bietet FLEXI eine vielversprechende Lösung für Anwendungen im Gesundheitswesen. Bestehende flexible Prozessoren haben oft Einschränkungen hinsichtlich des Energieverbrauchs und der Verarbeitungsleistung.
Die Compute-in-Memory-Architektur von FLEXI kombiniert Datenspeicherung und -verarbeitung, wodurch sowohl der Datenaustausch als auch der Energieverbrauch verringert werden. Trotz seiner geringen Kapazität von nur 1 Kilobit erreicht der Chip eine erstaunliche Genauigkeit von bis zu 99,2 Prozent bei der Erkennung von Herzrhythmusstörungen.
Mit einer Dicke von etwa 25 Mikrometern, was etwa einem Drittel der Dicke eines normalen A4-Blattes entspricht, ist der FLEXI-Chip besonders kompakt. Die kleinste Ausführung des Chips misst 31,12 Quadratmillimeter und integriert über 10.000 Transistoren. Sie kann im Ultrawenigstrommodus betrieben werden und verbraucht dabei lediglich 55,94 Mikrowatt.
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