WHO-Chef bezeichnet US-Rückzugsgründe als unwahr

Veröffentlicht am Jan. 27, 2026.
WHO-Chef bezeichnet US-Rückzugsgründe als unwahr

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat die von den USA angeführten Gründe für ihren Austritt aus der Organisation als "unwahr" bezeichnet und drängt auf eine Rückkehr der Vereinigten Staaten zur globalen Gesundheitszusammenarbeit.

In einer Stellungnahme warnte Tedros, dass die Entscheidung der USA, sich von der WHO zurückzuziehen, sowohl die eigene Sicherheit der Vereinigten Staaten als auch die globale Gesundheit gefährden könnte. Dies geschah nach der offiziellen Ankündigung des US-Außenministers Marco Rubio und des US-Gesundheitsministers Robert F. Kennedy Jr., dass die USA aus der UN-Gesundheitsbehörde austreten.

Die US-Regierung äußerte in ihrer Erklärung Kritik an der WHO, nannte deren Handlungen während der Covid-19-Pandemie fehlerhaft und behauptete, die Organisation habe wiederholt gegen die Interessen der Vereinigten Staaten gehandelt. Tedros konterte, dass die WHO stets im vollen Respekt für die Souveränität aller Mitgliedstaaten operiert habe.

Es ist wichtig zu betonen, dass die WHO bisher nicht bestätigt hat, dass der Rückzug der USA wirksam geworden ist. Die Spannungen in den internationalen Beziehungen erhöhten sich, nachdem Washington zuletzt versuchte, sich von der WHO zu lösen, ein Jahr nachdem Präsident Donald Trump eine entsprechende Entscheidung getroffen hatte.

Trotz des formellen Rückzugsprozesses, der am Donnerstag zum Abschluss kam, äußerten die US-Minister Bedauern, dass die WHO keinen offiziellen Rückzug genehmigt habe und sogar Entschädigungen von den USA fordere. Insbesondere haben die USA bislang ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber der WHO nicht erfüllt.

Laut einem Sprecher der WHO haben die USA die Beiträge für das laufende Haushaltsjahr noch nicht beglichen. Diese ausstehenden Zahlungen belaufen sich auf einen erheblichen Betrag, und es besteht die Sorge, dass diese finanzielle Belastung auch Auswirkungen auf zukünftige Mitgliedschaften haben könnte.

Tedros betonte schließlich, dass die WHO weiterhin bestrebt sei, mit allen Ländern zusammenzuarbeiten, um die fundamentalsten Gesundheitsstandards für alle Menschen zu gewährleisten. Die Organisation erhofft sich eine aktive Teilnahme der USA in der Zukunft und plant, die Situation während der bevorstehenden Tagungen des Exekutivvorstands und auf der jährlichen Sitzung der Weltgesundheitsversammlung zu prüfen.

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