Kalifornien tritt als erster US-Bundesstaat dem WHO-Alarmnetzwerk bei

Kalifornien hat als erster US-Bundesstaat einen bedeutenden Schritt unternommen, indem es dem Global Outbreak Alert & Response Network (GOARN) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beigetreten ist. Diese Initiative soll die öffentliche Gesundheitsreaktion des Bundesstaates stärken und ist besonders bemerkenswert angesichts der jüngsten politischen Entscheidungen auf nationaler Ebene.
Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, gab am 23. Januar bekannt, dass der Bundesstaat die erste und bislang einzige Teilnahme an diesem internationalen Netzwerk verkündet. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem Präsident Donald Trump die USA von der WHO zurückgezogen hat, was die Gesundheitsforschung und die globale Zusammenarbeit potenziell gefährden könnte.
Während seiner Reise zum Weltwirtschaftsforum in der Schweiz suchte Newsom das Gespräch mit dem Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus. Im Fokus des Treffens stand die Diskussion über zukünftige Kooperationen zur Erkennung und rechtzeitigen Reaktion auf neue gesundheitliche Bedrohungen, die eine Herausforderung für die öffentliche Gesundheit darstellen.
Newsom äußerte sich kritisch zur Entscheidung der Trump-Administration, aus der WHO auszutreten, und bezeichnete diesen Schritt als leichtfertig. Er betonte, dass Kalifornien nicht passiv zusehen werde, wie sich die Folgen dieser politischen Entscheidung entfalten. Stattdessen plant der Bundesstaat, aktiv internationale Partnerschaften zu fördern und an vorderster Front in der öffentlichen Gesundheitsvorsorge zu stehen.
Das GOARN ist ein von der WHO koordiniertes Netzwerk, das eine Vielzahl von öffentlichen Gesundheitsorganisationen, nationalen Regierungen sowie akademischen Einrichtungen und Labors miteinander verbindet. Die zentrale Aufgabe des Netzwerks besteht darin, aufkommende Gesundheitsbedrohungen schnell zu identifizieren, zu überprüfen und darauf zu reagieren, insbesondere solche, die grenzüberschreitendes oder pandemisches Potenzial haben.
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