Australische Forscher entdecken biologische Unterschiede bei CFS Patienten

Forschungen in Australien haben bedeutende biologische Unterschiede bei Patienten mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) aufgezeigt, was die medizinische Natur dieser Erkrankung untermauert.
Die Studie, geleitet von Wissenschaftlern der Macquarie University, untersuchte Vollblutproben von Personen, die die klinischen diagnostischen Kriterien für ME/CFS erfüllten, im Vergleich zu ähnlichen Proben von gesunden Freiwilligen. Dies wurde in einer Medienmitteilung der Universität veröffentlicht.
Die Ergebnisse dieser umfassenden Studie, die in der Fachzeitschrift Cell Reports Medicine publiziert wurde, zeigen, dass es signifikante Veränderungen bei den Markern des zellulären Energiestoffwechsels und in der Zusammensetzung der Immunzellen bei ME/CFS-Patienten gibt.
Bei den weißen Blutkörperchen von ME/CFS-Patienten wurden erhöhte Werte von Adenosinmonophosphat und Adenosindiphosphat festgestellt, was auf eine verminderte Produktion von Adenosintriphosphat hinweist, der wesentlichen Energiequelle innerhalb der Zellen.
Darüber hinaus ergab die Analyse der Immunzellpopulationen, dass Patienten mit ME/CFS tendenziell weniger reife Subtypen von T-Lymphozyten sowie dendritischen Zellen und natürlichen Killerzellen aufweisen.
Die Plasmanalyse identifizierte zudem höhere Werte von Proteinen, die mit der Aktivierung des Endothels und Gefäßumgestaltungen korrelieren, während niedrigere Werte an zirkulierenden immunoglobulinbezogenen Proteinen festgehalten wurden.
Richard Schloeffel, der leitende Autor der Studie und klinischer Dozent an der Macquarie Medical School, erklärte, dass die Ergebnisse weitere Einblicke in die komplexe klinische und biologische Natur von ME/CFS bieten.
Er betonte, dass ein solches Modell, sobald es klinisch validiert ist, dazu beitragen könnte, diagnostische Verzögerungen zu verringern und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.
Das Team identifizierte sieben biologische Variablen, die eng mit ME/CFS verknüpft sind, und hob die möglichen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Dysfunktionen hervor, die zu den klinischen Symptomen der Erkrankung führen.
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